Stör himself

Mittwoch, 21. Mai 2008

Zweiter Versuch

Mal sehen wie lange es diesmal frei bleibt ...

Vorher



Nachher

Samstag, 19. April 2008

Seit heute an meiner Wohnungstür

Freitag, 14. März 2008

Fortsetzungsroman: Tückischer Musculus Cremaster (Teil 3)

Nach soviel Trara um meine Fortpflanzungmaschinerie entschloss ich mich dann doch mal zum Urologen zu gehen. Weil ich im jenen Quartal schon einmal von meinem Hausarzt behandelt worden war, musste ich erst zu ihm hin und mir eine Überweisung holen.

Dritter Akt: Umweg über meinen Hausarzt

Ich betrete die Praxis meines Hausarztes.
"Guten Tag Herr Stör! Was können wir heute denn für sie tun?"
"Ich brauche eine Überweisung", sage ich. "Zum Urologen", flüstere ich.
"Warum?"
"Wegen meiner Klöööten Du neugierige Tante! Und getz mach dasse de Übbaweisung ran kriss! Das würde ich vielleicht lieber mit dem Herrn Doktor besprechen."
"Wie sie wollen. Dann nehmen sie bitte noch kurz im Wartezimmer Platz."

Nach fünf Minuten bin ich dran. Mein Arzt empfängt mich mit dem üblichen Lächeln und dem Geldscheinfunkeln in den Augen.
"Tag Herr Stör. Ich höre sie wollen zum Urologen? Was haben sie denn für Beschwerden?"
"Keine. Aber einige ihrer Kollegen sind der Meinung, dass meine Klöten zu hoch hängen ich einen Hodenhochstand habe, der unbedingt behandelt werden muss."
"Ach, sieh an! Ja dann mal die Hose runter, das muss ich mir auch mal anschauen ..."
Sprach er und zog den altbekannten Gummihandschuh an und fängt an zu tasten.
"Tja ... mhhh ... also ...tja ..."
"Ja?"
"Das is kein Hodenhochstand."
"Ach? Was denn?"
"Sie haben einen Pendelhoden. Is eigentlich nix schlimmes."
"Also muss ich auch nicht zum Urologen?"
"Doch, doch. Gehen sie da ruhig mal hin. Kann ja nicht schaden. Sagen sie ihm bitte, dass er ihnen einen Befund ausstellen soll. Hier haben sie die Überweisung."


Vierter Akt: Mein erster Besuch bei einem Urologen

Was gibt nicht alles für schaurige Geschichten aus dem Urologenalltag. Deshalb bin ich ein wenig nervös als ich die Praxis des Facharztes für Urologie betrete. Im Wartezimmer bin ich unzingelt von den erwarteten Verdächtigen. Lauter Opas, die sich über Prostataprobleme und Nierensteine unterhalten. Ich sitze direkt neben einer verschlossenen Tür. Ich kann nur erahnen was sich hinter dieser Tür abspielt. Hören kann ich nur ein herzzerreißendes Wimmern. Ungefähr so wie ein Hund, der bei Herrchen um ein Leckerchen bettelt. Nach einer Weile hört das Wimmern auf. Als die Tür sich öffnet bewegt sich ein junger Mann sehr breitbeinig (also John Wayne wäre da neidisch geworden) in Richtung Eingangsbereich. Mit gequältem Gesicht spricht er mit der Arzthelferin einen neuen Termin ab. Ich überlege ob ich vielleicht besser gehen sollte. Doch dann ...
"Herr Stör bitte!"
"Äh ... meinen sie mich?"
"Ja wenn sie der Herr Stör sind. Bitte hier herein, der Doktor wartet schon ..."
Ängstlich bewege ich mich in den Raum. Der Raum ist sehr groß. Am hinteren Ende sitzt hinter einem Schreibtisch ein dicker Fleischklopps in Flanellhemd und brüllt fäkalienartige Wörter in einen Telefonhörer. Sein Gesicht ist rot angelaufen. Mit einem speckigen Taschentuch wischt er sich, während er immer noch flucht, den Scheiß von der Stirn. Dann verstummt er, wirft den Hörer auf das Telefon. Dann schaut er das Telefon haßerfüllt an und brummt: "Scheiß Weiber! Immer das gleiche mit der blöden Pute!" Dann schaut er zu mir: "Und was kann ich für sie tun?"
"Ja.... ähhh.... ich hab... also.... meine Hoden ....."
"Ja. Hoden. Sollten se haben. Und was is damit?"
"Ja also der Arzt bei der Musterung .... der meinte ..... Hodenhochstand."
"Ja dann. Ma nich so zimperlich! Hose runter und auf die Pritsche da hinlegen!"
Während ich mich auf besagter Pritsche positioniere zieht sich der Flanellfleischklopps den üblichen Handschuh über. Dann kommt er und beugt sich über mich. Er schiebt die Hoden hin und her, rauf und runter, und runzelt dabei mächtig die Stirn.
"Was isn das für ne Narbe?"
"Blinddarm."
"Ganz schön weit unten für nen Blinddarm."
Und ich denke: Da versteh einer die Ärzteschaft. Hoden zu hoch, Blinddarm zu tief ...
"Ja und was hammse nun mitte Hoden. Irgendwelche Beschwerden?"
"Ich hab da nix mit. Aber ihre Kollegen ...."
"Jaja. Lassen se ma. Ist alles Ok so wie et is. Wenn sie keine Beschwerden haben gibt es keinen Grund zur Sorge. So. Dann ziehen se sich ma wieder an!"
"Mein Hausarzt meinte sie sollten ihm einen Bericht schreiben."
"Wieso? Is doch alles in Ordnung."
"Na dann schreiben sie ihm bitte wenigstens das auf."
Total genervt reißt er einen Zettel von einem Notizblock ab und schreibt in großen Buchstaben darauf

linker Hoden i.O., rechter kann so bleiben!

Donnerstag, 13. März 2008

Fortsetzungsroman: Tückischer Musculus Cremaster (Teil 2)

Ich kann gar nicht mehr sagen was mich dazu bewogen hat. Aber noch bevor ich meinen Wehrdienst antrat hatte ich mich noch freiwillig als Zeitsoldat beworben. Daher wurde ich zu einer Aufnahmeprüfung in eine Kaserne in Köln geordert. Und hier schlug mein vermeintliches Problem mit meinen Gonaden wieder erbarmungslos zu.

Zweiter Akt: Alarm bei der Aufnahmeprüfung

Zahlreiche Prüfungen an Computerbildschirmen und auf Papier, Gespräche mit Psychologen, Aufsätze schreiben und viel Wartezeit liegen bereits hinter mir, als ich zur ärztlichen Untersuchung aufgerufen werde. Es folgt zunächst die gleiche Prozedur wie beim Kreiswehrersatzamt: Ins Becherchen pinkeln, Blut abnehmen, Feststellen von Größe und Gewicht. Neu hinzu kommen ein EKG und das Messen von Blutdruck und Puls. Während die Ärztin meinen Blutdruck bestimmt liege ich auf einer Liege. Ich schätze die Dame so auf ende 30.
"Herr Stör, ihr Blutdruck ist super normal. Jetzt machen wir das mal unter Belastung. Machen sie mal bitte zehn Kniebeugen."
Ich stehe auf und mache zehn Kniebeugen.
"Sehr schön. Und jetzt legen Sie sich wieder hin."
Dann schaut sie durch meine Unterlagen.
"Hier steht etwas von einem Hodenhochstand."
"Woher wissen sie das?"
"Wir bekommen immer die Unterlagen vom Kreiswehrersatzamt zugeschickt wenn der Bewerber bereits gemustert ist. Haben sie da schon länger Probleme mit."
"Was für Probleme?"
"Naja. Mit ihren Hoden."
"Nee."
"Ja dann messen wir jetzt nochmal ihren Blutdruck."
Es macht pffft pffft pffft und die Manchette um meinen Oberarm pumpt sich wieder auf.
"Komisch ... Ihr Blutdruck ist nach den Kniebeugen niedriger als vorher. Mhhh..."
"Könnte es daran liegen, dass wir uns nach den Kniebeugen zu lange über meine Hoden unterhalten haben."
"Nein. Nein. Aber sie sollten das in jedem Fall mal untersuchen lassen!"
"Was, das mit dem Blutdruck?"
"Nein! Das mit ihrem Hodenhochstand. Ich schau mir das zur Sicherheit auch nochmal an. Lassen sie bitte mal ihre Hosen herunter."
Und schon hat sie ihrer rechten Hand einen Gummihandschuh übergezogen und bastelt an meinen Weichteilen herum.
"Tja ... mhhh ... also ...tja ..."
"Ja?"
"Ja. Is nich normal. Lassen se das Zuhause nochmal untersuchen. Am besten gleich von einem Urologen."
"Und hat das jetzt Auswirkungen auf meine Tauglichkeit als Soldat?"
"Nö. Nicht wirklich. Sie dürfen nur nicht zur Fallschirmjägertruppe."
"Na dann gehts ja. Ich würde eh niemals aus einem intakten Flugzeug springen ..."

Auf der Heimfahrt habe ich mir dann doch ein paar besorgte Gedanken zu meiner Männlichkeit gemacht. Immerhin hatten sich schon zwei Mediziner um mein Gemächt echte Sorgen gemacht und sich das Problem etwas genauer angesehen.
Ende der Geschichte? Nein. Es kommt noch besser ...

To be continued ...

Mittwoch, 12. März 2008

Fortsetzungsroman: Tückischer Musculus Cremaster (Teil 1)

Es gibt Erlebnisse, die unser Leben einschneidend verändern. Die folgende Geschichte beschreibt nicht solch ein Erlebnis, aber eines, aus dem ich die Erfahrung gewonnen habe, niemals mehr einem Arzt zu trauen, insbesondere dann nicht wenn es sich um meine Weichteile handelt.
Alles begann eigentlich ganz harmlos mit einem Brief vom Kreiswehrersatzamt mit der höflichen Aufforderung mich doch zur Musterung vorzustellen. Ich habe nie etwas auf die ganzen Mythen und Legenden, die sich um diese Veranstaltung ranken, gegeben. Nie. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich vor knapp 13 Jahren die Türschwelle des Kreiswehrersatzamtes in Hagen überschritten habe.

Erster Akt: Kreiswehrersatzamt

Es ist ein sonniger Tag. Das Kreiswehrersatzamt befindet sich in der vierten Etage. Als ich die Räumlichkeiten betrete bin ich verwundert. Alles Zivilisten. Hallo? Ich denke hier gehts um den Bund? Wo sind denn die ganzen Uniformierten hin? Egal. Die Dame hinter dem Schild "Anmeldung" ist weder freundlich noch unhöflich zu mir, reicht mir zahlreiche Formulare, einen Kugelschreiber und ein Klemmbrett, mit der Aufforderung das alles schon mal auszufüllen. Dann werde ich zum ersten mal aufgerufen. In einem miefigen Büro empfängt mich ein typischer Amtsschimmel. Zuerst nimmt er mir die ganzen Formulare ab. Dann schaut er mich über seine Lesebrille hinweg an.
"Wollen sie den Wehrdienst verweigern?"
"Äh. Nö. Eigentlich nicht."
Er tippt etwas mit seiner Schreibmaschine auf das bereits eingespannte Stück Papier.
"Wir hatten sie in unserem Anschreiben aufgefordert Nachweise über sportliche Leistungen mitzubringen. Haben sie da etwas?"
"Ja. Hier mein Seepferdchen und die ganzen Urkunden von den Bundesjugendspielen."
"Nee. Das meinten wir damit nicht."
Wieder hämmert er auf den Tasten herum.
Enttäuscht packe ich meine schönen Urkunden wieder ein.
"Gut. Dann können sie draußen wieder Platz nehmen, Herr Stör."

Als ich zum zweiten mal aufgerufen werde folgen Urinprobe, Gewicht und Körpergöße ermitteln, eine Blutabnahme usw. Direkt im Anschluss daran schiebt man mich in ein Zimmer, das mit einer jungen Dame und einem älteren Herrn besetzt ist. Sie sitzen sich an zwei aneinander gestellten Schreibtischen gegenüber. Rechts von mir steht eine Behandlungsliege und unmengen von diesen Plakaten, die die menschliche Muskulatur, das menschliche Skelett und das Nervensystem darstellen, zieren die Wände. Weil er ein Stethoskop um den Hals hängen hat vergebe ich dem älteren Herrn die Rolle des Arztes. Ich muss auf einem Stuhl mitten im Raum sitzen. Dann beginnt er ohne mich dabei anzusehen mit seinem Fragenkatalog.
"Rauchen sie?"
"Nein"
"Trinken sie?"
"Manchmal."
"Viel?"
"So normal halt."
"Nehmen sie Drogen?"
"Nö."
"Dann stehen sie mal auf und ziehen ihre Hose herunter."
Ich tue wie es mir angeordnet wird, und auf das Stichwort 'Hose runter' schaut die junge Dame gelangweilt aus dem Fenster.
Der Arzt rollt sitzend in seinem Schreibtischstuhl auf mich zu. Auf dem Weg zu mir streift er sich ein Paar Gummihandschuhe über.
"Umdrehen und nach vorne beugen!"
Ich drehe und beuge mich. Er fummelt mir am Hintern rum und murmelt dabei etwas wie "Jo... Hämorriden... Keine..."
"Gut. Wieder umdrehen und grade hinstellen."
Nun befummelt er mein Gemächt. Plötzlich stoppt er und schaut fragend zu mir herauf.
"Wo ist denn ihr rechter Hoden?"
Etwas verdutzt schaue ich zu ihm herab.
"Ich weiß nicht. Heute Morgen waren beide noch da und ich hab auch keinen Zuhause gelassen."
Er fummelt weiter.
"Ha! Da issa ja. Sie haben einen Hodenhochstand. Ist das schon mal behandelt worden?"
"Ähhhh... Nein... is das jetzt was schlimmes?"
"Nein. Nein. Kein Grund zur Beunruhigung. Sie können sich dann wieder anziehen und draußen nochmal Platz nehmen."

Zuhause unter der Dusche fühle und taste ich dann auch nochmal. Alles normal. Es hängt nix zu hoch und nix zu tief. Alles hängt da wo es hingehört. Also: kein Grund zur Sorge!
Ende der Geschichte? Nein. Es kommt noch besser ...

To be continued ...

Mittwoch, 27. Februar 2008

GeSTÖRtes Jahr

Bloggergemeinde (BG): "Herr Stör, ihr Blog ist heute genau ein Jahr online. Ein Jahr mehr Freude, oder ein Jahr mehr Leid?"

Stör: "Och. Wenn sie mich so fragen ... mehr Freude. Ich wollte es eigentlich nur mal ausprobieren. Irgendwie bin ich dann hängen geblieben."

BG: "Wie lange muss die Blogger-Welt sie denn noch ertragen?"

Stör: "Naja, zumindest solange wie die Chefin und ich noch kuriose Dialoge führen und mir schöne Wörter für das Galgenmännchen noch einfallen."

BG: "Wie sind sie eigentlich auf die Idee mit dem Galgenmännchen gekommen?"

Stör: "Dieses Spiel ist jedem bekannt, wenn auch unter anderen Namen vielleicht. Ich habe das mal in einem Zirkusforum gesehen und dort auch fleißig mitgespielt. Dann kam mir an einem Samstag Nachmittag beim Zwangsshoppen mit der Chefin der Gedanke, dass man das auch mal in einem Blog probieren könnte ... und siehe da: hat geklappt!"

BG: "In welchen Blogs lesen sie am liebsten mit und wo schreiben sie auch mal gerne Kommentare."

Stör: "Ich lese und kommentiere eigentlich nur in einer Hand voll Blogs. Und das noch nicht mal regelmäßig. Es gibt Wochen, da schaue ich mich jeden Tag in der Blogger-Welt um. Und dann bleibe ich dieser virtuellen Welt auch schon mal mehrere Wochen fern. Diese Blogs mag ich sehr gerne und lese / kommentiere dort mal öfters: Vibesbild, Pathologe, Hackblog, Brandungskieker, LaWe, Kolumnistenschwein und Ahoi Polloi."

BG: "Und was sagt die Blog-Statistik nach einem Jahr?"

Stör: "Die sagt was von 148 Beiträgen, 1492 Kommentaren, sieben mal Holz vor der Hütte und 10 Runden Galgenmännchen."

BG: "Was bringt das nächste Jahr in diesem Blog."

Stör: "Ich hoffe viele Kuriositäten aus dem Alltag und Dialoge, die eh niemanden interessieren und natürlich noch einige Runden Spiel und Spaß."

BG: "Ja dann mal auf ihr Wohl und ihren Blog Herr Stör!"

Stör: "Danke. Prost!"

Freitag, 4. Januar 2008

Inside Stör

An den freien Tagen zwischen den Jahren bekomme ich immer einen Aufräumflash. Dann räume ich sämtliche Ecken auf und um, vor denen ich mich das ganze Jahr über gedrückt habe.
Diesmal habe ich ein paar schöne Fotos von mir selbst gefunden.

inside Stör No. 1

Ich litt damals an heftigen Kopfschmerzen und die Ärzteschaft wollte zunächst einmal einen Tumor ausschließen. In dem Zusammenhang sind dann diese Bilder entstanden. Einen Tumor hat man auch nicht gefunden ... da war ich froh.

inside Stör No. 2

Aber wenigstens ist ein Gehirn an der Stelle zu sehen wo es hingehört ... nochmal gefreut.

Donnerstag, 30. August 2007

Spiel auf Zeit

'kurzzeitwecker' von hasebertManchmal nützt ja alle Gegenwehr nichts und ich muss mit der Chefin Shoppen gehen. Hin und wieder mache ich das auch recht gerne. Insbesondere dann, wenn etwas aus einem Kaufhaus benötigt wird, das auch eine Haushaltswarenabteilung hat.
In diesen riesigen Haushaltswarenabteilungen gibt es nämlich auch immer ein breites Angebot an Eieruhren. Politisch korrekt heißen die Dinger übrigens Kurzzeitwecker. Ich bevorzuge die mechanische Variante. Nicht weil ich etwa diesen neumodischen Digitalkram nicht ausstehen kann. Aber mit den mechanischen Kurzzeitweckern kann man, während der Haushaltsvorstand in der Ecke mit dem Porzellan die neusten Angebote checkt, ein tolles Spielchen treiben.

Und das geht so:
Ich ziehe sämtliche im Regal stehende Eieruhren auf, genauer gesagt ich stelle alle auf fünf Minuten ein. Dann gehe ich eine Regalreihe weiter und tue so, als ob ich mich für das ultimative vierteilige Nanoflon - Pfannen - Set interessiere. In Wirklichkeit beobachte ich aber das Geschehen in unmittelbarer Umgebung am Eieruhrenregal.

Und ich freue mich wie ein kleines Kind wenn jemand dort die Auslagen begutachtet und wie vom Blitz getroffen zusammenzuckt, weil sämtliche Eieruhren vor ihm wie aus dem Nichts gleichzeitig ihr wunderschön altmodisches Klingeln ertönen lassen.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Problemzone mit Folgen

Im Alter bekommen offensichtlich auch Männer Problemzonen. Das musste ich zumindest neulich feststellen, als ich eine meiner Anzughosen schwerer als sonst zugeknöpft bekam. Weil die Hose eigentlich sonst noch in Ordnung war entschied ich mich dafür in den Anzugladen zu gehen, wo ich sie einst gekauft hatte.

Störgröße: "Guten Tag. Ich habe diese Hose damals hier gekauft und jetzt ist sie etwas eng geworden. Können Sie mir die ändern?"

Verkäuferin: "Na dann ziehen Sie die mal eben an. Ich schau mal nach unserer Schneiderin."

In der Umkleidekabine zwänge ich mich in die Hose. Als ich den Vorhang öffne stehen dort die Verkäuferin und eine weitere Dame, die sich als die Schneiderin herausstellt.

Die Verkäuferin flüstert der Schneiderin ganz leise zu. Rücksichtsvoll, dass keiner der anderen Kunden etwas mitbekommt.

Verkäuferin: im Flüsterton "Der Herr möchte die Hose gerne geändert haben. Können wir da wohl noch etwas auslassen?"

Die Schneiderin ist nicht so rücksichtsvoll, wie ihre Kollegin. Mit prüfendem Blick zwängt sie ihren Zeigefinger zwischen meinen Rücken und den Hosenbund.

Schneiderin: mit lauter Stimme "Na der Stoff gibt noch etwa drei Zentimeter her. Das nutzen wir am besten mal ganz aus."

Nächste Woche bekomme ich die Hose nach Hause geschickt. Bin mal gespannt was die Hose so hergegeben hat.

Dienstag, 26. Juni 2007

Schuhbidu

Kleider machen Leute sagt man. Manche sagen auch Zeig mir Deinen Kleiderschrank und ich sage Dir wer Du bist.

Reinhard Mey besingt in seinem Lied Die Schuhe, dass Schuhe über ihren Besitzer so manche Geschichte erzählen können.


"... Ich ging weiter, unterdessen,
Das Bild konnt‘ ich nicht vergessen,
Diese Schuhe gingen mir nicht aus dem Sinn,
Schuhe haben etwas Rührendes,
Hilfloses, Faszinierendes,
Wenn sie so dasteh‘n, ohne uns darin.
Geh‘n mit uns durch schwere Stunden,
Nur getreten und geschunden
Auf unserem Lebensweg von Anbeginn.
Können mehr von uns berichten,
Als viel Worte und Geschichten,
Und wo es das Schicksal will, führ‘n sie uns hin. ..."

(Auszug aus dem Lied Die Schuhe von Reinhard Mey)

'schuhe02' von hasebert

Und jetzt bin ich mal gespannt was meine Schuhe für Geschichten über mich erzählen. Also, was fällt Euch so ein wenn Ihr meine Schuhe betrachtet?

Hier angelt gerade ...

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Amy MacDonald
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Herr P. Sie sollten das...
Herr P. Sie sollten das oben angegebene Buch mal lesen....
Störgröße - 22. Mai, 15:02
Dann
gilt aber auch: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch...
pathologe - 22. Mai, 13:05
Nein, nein Frau L. ER...
Nein, nein Frau L. ER hat sein DING in MEINE Nase gesteckt.
Störgröße - 22. Mai, 12:35
Er
hat seine NASE da reingesteckt? Das finde ich jetzt...
larousse - 22. Mai, 12:30
Männer sind Schweine
In diesem Buch hier habe ich gestern etwas gelesen,...
Störgröße - 22. Mai, 12:21

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Ina Müller
Liebe Macht Taub

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Angelschein

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Zuletzt aktualisiert: 22. Mai, 15:02

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