Life live

Samstag, 26. April 2008

Haustiere und deren Einfluss auf mein Sexualleben

Seit neustem besitzen die Chefin und ich jede menge Haustiere. Nein, keine Katze und auch keinen Sittich. Wir haben uns für Mehlmotten entschieden. Allerdings nicht freiwillig. Sie sind einfach bei uns eingezogen.
Nachdem wir uns mit unseren neuen Mitbewohnern bekannt gemacht hatten, vollzog die Chefin eine erste radikale Maßnahme und entsorgte unsere gesamten Lebensmittelvorräte. Und weil es bei uns nix mehr zu holen gab sind die Herrschaften offensichtlich wieder ausgezogen. Zumindest ein Großteil der Sippe. Und für alle Motten, die sich dadurch nicht haben beeindrucken lassen habe ich heute den chemischen Joker in Form einer Lebensmittel-Mottenfalle gezogen. Das Ding klebte noch keine zwei Minuten in der Küche, da kamen auch schon zwei der Untermieter und tappen direkt in die Falle, also genauer gesagt, sie bleiben dran kleben.
Ha! Was ein geiles Zeug! Was da wohl drin steckt? dachte ich.

Die Packungsbeilage gab Aufschluss:

"Geruchlose Leimfalle mit Sexuallockstoff (Pheromon) zum Fangen von Dörrobst-, Speicher-, Dattel- und Mehlmotten."
Also, wenn ihr mich demnächst in der Küche vor dem Lebensmittelschrank antrefft und ich lustvoll am hächeln bin und mir der Sabber aus den Mundwinkeln tropft, dann wisst ihr was los ist ...

Phe|ro|mon, das; -s, -e [griech.-nlat.] (Biol. Wirkstoff, der auf andere Individuen der gleichen Art Einfluss hat, sie z.B. anlockt)

Montag, 31. März 2008

Rabattforderung

Am Sonntag in Kirche. Die Orgel orgelt noch ein wenig, während ich mich mit den Massen nebst Chefin auf den Ausgang zu bewege.

Stör: "Kuck ma! Da kannze noch ne OsterKerze für zwei Euro mitnehmen!"

Chefin: "Ostern is getz schon über ne Woche vorbei. Da könnten se hier ruhig mal nen Rabatt geben. Die Geizköppe! Herren Kleriker!"

Freitag, 7. März 2008

Wunder der Konsumwelt

Heute habe ich beim Einkaufen ein sehr alltägliches Produkt erworben.
Es hat den wohlklingenden Produktnamen

Happyend - Premium

Was glaubt ihr wohl um was für einen Alltagsgegenstand es sich hierbei handelt?

Freitag, 29. Februar 2008

Er nun wieder ...

Der junge Mann, der jede Woche in unseren Büros die Mülleimer leert steht in der Tür.

Müllfachmann: "Darf ich ihre Mülleimer auch schon mal mitnehmen?"

Stör: "Ja gerne. Vielen Dank."

Müllfachmann: "Keine Ursache. Bin gleich wieder da."

Etwa fünf Minuten später ist er wieder zurück und stellt die Mülleimer wortlos an ihren Platz zurück. Als er geht dreht er sich kurz vor der Bürotür noch einmal um.

Müllfachmann: "Also das mit der Mülltrennung haben sie ja voll raus Herr Stör. Aber ich mache mir wirklich Sorgen um ihre Gesundheit."

Stör: "Hä?! Wie komm sen jetzt darauf?"

Müllfachmann: "Naja. Das ganze Schokopapier in ihrem Mülleimer ..."

Donnerstag, 3. Januar 2008

Copyshop

Tag 1, Copyshop A, 12.45 Uhr

Stör: "Guten Tag. Ich habe hier ein paar Zeugnisse. Können sie die mir einscannen und auf diesen USB-Stick packen?"

Typ: "Ja schon. Aber ich habe gerade voll viel zu tun. Kommen sie doch einfach morgen früh direkt als erster vorbei, so um 08.30 Uhr."

Stör: *schaut sich im Laden um und sieht keinen einzigen anderen Kunden* "Jo."


Tag 1, Copyshop B, 13.20 Uhr

Stör: "GutenTag. Ich habe hier ein paar Zeugnisse. Können sie die mir einscannen und auf diesen USB-Stick packen?"

Tussi: "Ja, sowas machen wir. Aber die Kollegin, die das kann is immer nur bis eins da."

Stör: "Und sie können das nicht?"

Tussi: "Nä. Macht immer die Kollegin."

Stör: "Gut. Dann komme ich morgen nochma vorbei. Tschüss dann."

Tussi: "Ja machen se dat. Tschüssi."


Tag 2, Copyshop B, 09.45 Uhr

Stör: "Tach. Ich bins nochma. Ich wollte gestern meine Zeugnisse hier einscannen lassen ..."

Tussi: "Ach. Sie warn ja gestern schomma da. Tja die Kollegin kommt heute nicht. Ihr Kind is krank. Und ob se morgen kommt weiß ich nicht."

Stör: *Puls 160* "Ja dann einen schönen Tach noch! Und wenn ich Dir en Tipp geben kann: Mach en Kurs wo de Scannen lernen kannz!!!"


Tag 2, Copyshop C, 11.30 Uhr

Stör: "Tach. Ich hätte da was zum Einscannen. Machen sie das?"

Blödmannsgehilfe: "Nö. Machen we nich mehr."

Stör: "Aber da auf dem Tisch steht doch ein Scanner!?!"

Blödmannsgehilfe: "Ja. Der is aber fürs Geschäft. Für die Kunden Scannen wir nich mehr. Das rechnet sich nich."

Stör: *Puls 180* "Hörnsema! Dat is getz wichtich für mich. Ich lech ihnen zehn Euro hier aufen Tisch und sie scannen für mich diese fünf Blätter hier ein. Das ist doch ein Angebot, oder? Ach, irgendwie kann ich dich ja verstehen du arme Wurst. Wenn ich keinen Schulabschluss hätte würde ich vermutlich auch in einem Copyshop arbeiten und peinlichst darauf achten, dass ich mich nicht zu sehr anstrenge."

Blödmannsgehilfe: "Nee. Lassen se ma. Ich hab doch gesacht wir machen dat nich mehr."

Stör tritt ab, Puls jetzt 200


Tag 2, Copyshop D, 11.50 Uhr

Stör: *Puls immer noch auf 200* "Tach. Können sie scannen?"

Kopiermäuschen: "Nee. Aber meine ..."

Stör: brüllt "JETZT SAGEN SIE NICHT DAS KANN NUR IHRE KOLLEGIN !!!"

Kopiermäuschen: *verstört* "Richtig. Und die is diese Woche noch im Urlaub."

Stör tritt wortlos ab, Halsschlagadern stark pulsierend


Tag 2, ein MediaMarkt irgendwo im Ruhrgebiet, 15.26 Uhr

Ein Mann steht einsam in der Computerabteilung und starrt auf ein Multifunktionsgerät, das drucken, kopieren und ... scannen kann. Schon zweimal hat ein Verkäufer ihn angesprochen, aber der Mann reagiert nicht. Nach fünf Minuten packt er sich das Gerät, bezahlt ohne ein Wort mit der Kassiererin zu wechseln, um anschließend das Geschäft mit seiner neuen Errungenschaft wieder zu verlassen.

Sonntag, 30. Dezember 2007

Böller statt Brot

So. Silvester kann kommen:
  • 6 dicke Raketen
  • 4 kleine Raketen
  • 2 Firebird
  • 2 Magic Fontänen
  • 1 Musik Fontäne
  • 1 Gold Fontäne
  • 1 Silber Fontäne
  • 1 Silberglitter Fontäne
  • 4 Riesenknallfrösche

Freitag, 14. September 2007

Aufreger der Woche

Vor mir steht die Chefin, aufgeregt mit Hände inne Hüfte ...

Chefin: "Boah! Weiße was? ich hab mich heute beim Börga King en Wopper gekauft. Weisse, hat ich einfach irgendwie Hunger drauf. Und weisse wat dat Ding kostet? Nä? Ich sachs Dir: Fünf EURO und neun Cent! Hömma! Ich dacht ich kipp aussem Latschen, als die Erbse hinter der Kasse zu mir sacht ´fünf EURO und neun Cent´!

Ja ey! Brötchen mit Fricka für über fünf Euro! Wo gibtet denn sowas?!?"

Störgröße: "Und? Hassen bezahlt?"

Chefin: "Ja klar! Was willze machen wenne dem Hunger schutzlos ausgeliefert bis? Ich sach Dir, die nutzen dat aus da bei dem Börga King!"

Donnerstag, 6. September 2007

Danach ...

ist man immer froh, dass man es geschafft hat.

Heute bin bin ich seit langem mal wieder über eine längere Strecke Joggen gewesen. Acht Kilometer um einen See können sehr lang werden wenn man nicht Fit ist.
Aber: immerhin in 51 Minuten angekommen ohne zwischendurch anzuhalten oder ein Stück zu gehen. Man muss sich schließlich auch an kleinen Erfolgen erfreuen.

Aller Anfang ist schwer. Und es hat doch trotz allem Keuchen Spaß gemacht. Bin jetzt mal gespannt wann mich der Ehrgeiz zum nächsten Ründchen packt ...

Morgen abend ist aber erst mal wieder ein Galgenmännchen fällig.

Sonntag, 2. September 2007

Ein kleiner Tipp für alle Autobesitzer

Es ist deutlich schmerzfreier beim Zuschlagen der Autotür, wenn man darauf achtet, dass die eigenen Finger sich nicht zwischen Tür und B-Säule befinden.

In allen anderen Fällen endet es so:

'fingergliedamputation'Und alles nur, weil ich, selbstlos wie ich bin, der Chefin nachem Sport à la Kavalier aus dem Auto helfen wollte, um ihr danach umgehend beim Tragen der schweren Sporttasche behilflich zu sein.
Nach dem Zuschlagen der Tür war ich im ersten Moment nur verwundert darüber warum ich mit meiner Hand am Auto hängen geblieben bin. Dann fiel mein Blick auf das Blut spritzende Stück Fleisch, dass da im Spalt meiner Autotür hing, mit der gleichzeitigen Erkenntnis, dass es sich dabei offenbar um meinen linken Zeigefinger handelt.
Da ich ja so ein besonnener Mensch bin und mich nichts, aber auch absolut nicht aus der Ruhe bringen kann, habe ich natürlich nicht die Tür nochmal geöffnet, um den Finger wieder daraus zu bekommen. Nein. Brüllend vor Schmerz habe ich ihn einfach nur aus dem Türspalt herausgerissen damit dabei auch eine wunderschöne Wunde enstehen kann.

Bevor jetzt die Fragen kommen wie denn sowas nur passieren kann:
ICH WEIß ES NICHT!

Die Chefin und ich haben den ganzen Tag damit verbracht den Tathergang zu rekonstruieren. Ein Ergebnis blieb aus.

Dienstag, 28. August 2007

Die Post wird übermütig

Zumindest das Schalterpersonal, so scheint es mir wenigstens.

Heute habe ich meine Steuererklärung stolz zur Post getragen, in der Hoffnung, dass diese beim Finanzamt Anklang findet (Ja ihr habt richtig gelesen! Sie ist tatsächlich noch fertig geworden). Nach den üblichen gefühlten zwölf Stunden Anstehen in der Schlange vor den Schaltern begab es sich so:

Störgröße: freundlich "Guten Tag. Ich möchte diesen Brief gerne per Einschreiben verschicken."

Schaltertante: "Wieso das denn?"

Störgröße: nicht mehr ganz so freundlich "Weil ich das so möchte!"

Schaltertante: "Bitte. Wenn sie meinen. Dann füllen sie diese Karte hier aus!"

Und während ich mich in Gedanken echauffiere fülle ich dat Kärtchen aus. Wat geht die Truller dat an wie ich meine Post verschicke? Muss ich mich jetzt auch noch für jeden Brief, den ich zu ohnehin schon überhöhten Preisen verschicke, bei den dödeligen Schalterhupen auch noch rechtfertigen?

Störgröße: lächelnd "Hier. Bitteschön." Reicht der Schaltertante die Karte.

Schaltertante: "Dat sind dann fünf zwanzich. Haben sie eigentlich schon ein Girokonto?"

Störgröße: "Sie etwa nicht?"

Schaltertante: "Vielleicht möchten Sie ja bei uns eines einrichten?"

Störgröße: total unfreundlich "Nein! Ich habe schon eins!"

Schaltertante: "Aber bei uns bekommen Sie 4,5% Zinsen."

Störgröße: unfreundlich und angesickt "Das kriege ich bei meiner Bank auch. Und eigentlich wollte ich ja auch nur diesen Brief hier verschicken."

Und noch bevor ich der Tante über den Tresen hüpfen und diese wutschnaubend verkloppen kann sagt mein Gewissen zu mir: Komm lass die arme Tante. Wenn du in der Schule nicht aufgepasst hättest wärst du jetzt auch Schaltertuppes bei der Post und müsstest Leuten, die eigentlich nur Briefe verschicken möchten, ein Girokonto mit 4,5% Zinsen andrehen.

Kopfschüttelnd verlasse ich die Post.

Hier angelt gerade ...

Du bist nicht angemeldet.

Radio Störwelle

Ina Müller
Arschgeweih

Amy MacDonald
Mr. Rock & Roll

Wir sind Helden
Nur ein Wort

Jürgen von der Lippe
Saunafreunde 'Aufguss 09'

The beautiful South
Don't Marry Her (Dirty Version)

Unsen Angelverein

Angelteichprotagonisten:

Störgröße

Chefin

Flaschenpost an

stoergroesse ät gmail dot com

Frisch gefangen

Dann
deprimiert es aber auch ein wenig.
pathologe - 5. Mai, 08:39
Richtig! Leisten muß...
Richtig! Leisten muß man es sich können.
Stockfisch - 5. Mai, 00:41
Nichtstun
... macht nur Spaß, wenn man eigentlich viel...
Störgröße - 4. Mai, 19:58
Nachts spielt der Herr...
Nachts spielt der Herr Huber auch gerne mal die Tuba. Klingt...
Störgröße - 4. Mai, 13:55
Genau das meine ich....
Genau das meine ich. Ich hab das mal geändert....
Störgröße - 4. Mai, 13:53

Auf dem Nachtschrank

Musikliste


Ina Müller
Liebe Macht Taub

And the Oscar goes to ...

Twister

 

Angelschein

Online seit 441 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 5. Mai, 08:39

Bissanzeiger

Angelwetter

Aktuelles Wetter in Reykjavik:


Temperatur: 7 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 93 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1024.0 mb
Windstärke: calm 

Weather data provided by weather.com

Auf Schicht
Dialoge, die die Welt nicht braucht
Gedöns
It´s not a trick, it´s magic!
Liebe ist ...
Life live
Notizen
Nutzloses Wissen
Poesie à la Stör
Spiel und Spaß
Stöckchen
Stör himself
Störvideo
Sündhaft lecker!
Szenen (m)einer Ehe
Unterwegs
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren